"Viele Wege führen nach Rom"

 

So, oder so ähnlich, könnte es mit unserem Lebensweg sein.

Jede kleine oder auch große Entscheidung führt uns auf neue, unbekannte oder auch bekannte Wege. Oft sind es große Entscheidungen die uns unsicher werden lassen. Wir haben Sorge, einen "falschen" Weg einzuschlagen, etwas zu verlieren.

 

Doch vielleicht liegt die Kunst des Lebens darin, darauf zu vertrauen, dass egal in welche Richtung wir an der Gabelung gehen, wir stets auf unseren Lebensweg sind.

 

©Anna-Dajana Hein 2019

 


Wer um die Wurzeln seines Lebens weiß,

kann seinen Gedanken, Worten und Werken Flügel verleihen.

© Ernst Ferstl (*1955)

 

 

 

Doch wie kommen wir zu den Wurzeln unseres Lebens?

 

An diesem Punkt kann ich nur für mich sprechen. In den vergangenen Monaten war und ist es für mich ein elementares Thema, zurück zu meinen Wurzeln zu finden. In der heutigen Welt verlieren wir schnell mal die Orientierung. Auch ich war so sehr mit meinen persönlichen und beruflichen Zielen beschäftigt, dass ich dabei die Orientierung verloren habe und in den vergangenen Monaten bewusst innegehalten habe, still war.

So eröffnete sich mir die Möglichkeit, mit dem Blick auf meine Wurzeln gerichtet, genau zu hinterfragen, ob dort, wo ich gerade stehe, die Ziele, die ich erreicht habe, auch tatsächlich noch der Punkt ist, an dem ich sein möchte. Lange habe ich keine Antwort auf diese Frage gefunden.

Und so entschied ich mich dazu, einen "break" zu machen, bemerkbar unter anderem in meiner Selbstständigkeit. Es hat gut getan, mal für eine unbestimmte Zeit einfach nur Mensch zu sein, weder Lehrerin, noch besonders spitituell. Es hat gut getan, alle Rollen und Muster fallen zu lassen und zu beobachten, was sich in mir zeigen möchte, was unter der Oberfläche brodelt. Das ist nicht immer leicht auszuhalten! Doch dieser Prozess war und ist eine tiefe und bereichernde Heilung auf den verschiedensten Ebenen.

 

Und so bin ich mir selbst und auch meinen Zielen wieder ein Stück näher gekommen!

 

Ab September beginne ich die Ausbildung zur Wellness- und Massagetherapeutin, im September absolviere ich den Reiki Grad I, im Oktober  besuche ich einen Intensiv Kurs zur Matrix-Quantenheilung, im April 2020 beginnt die Ausbildung zur Craniosacral-Therapeutin. Nebenbei bereite ich mich auf die amtsärztliche Prüfung zur Heilpraktikerin im Oktober 2020 vor, mit dem Ziel im Laufe des kommenden Jahres eine eigene Praxis zu eröffnen. Langfristig möchte ich die Körperarbeit mit der Psychotherapie verbinden und neue Konzepte entwickeln. Doch dies liegt in weiter Ferne.

 

Im Hier und Jetzt heißt es Schülerin sein, das Leben genießen und die Welt jeden Tag aufs Neue entdecken.

Gut und stark verwurzelt mit der Essenz des Lebens.

 

© Anna-Dajana Hein 2019

 


Ihr Lieben,
nach langem Spüren, abwägen und genauem Hinhören was mein Herz mir sagt, habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal keine Yogastunden mehr zu leiten.

 

Zukünftig möchte ich mich mehr auf die Einzelarbeit, wie Massagen konzentrieren, dazu auch im nächsten Jahr eine weitere Ausbildung absolvieren und natürlich weiterhin in einer beratenden Funktion arbeiten mit Hilfe von Tarot Karten legen oder der Astrologie.

Zudem steht im Jahr 2020 die Heilpraktiker Prüfung an.

 

Seit einigen Monaten spüre ich schon, dass ich aus der Lehrer Rolle heraus gehen möchte.

Vielleicht ändert es sich auch wieder.

Doch zur Zeit möchte ich selbst wieder Schüler sein und vor allem möchte ich mich auf das MENSCHSEIN konzentrieren!!

 

Yoga, wie auch die Spiritualität begleiten mich mit jedem Atemzug.
Doch zeitgleich spüre ich, wie Erdung und Menschsein mein Sein auf dieser Erde sehr bereichern.

 

 

Fühlt Euch alle herzlich umarmt

Eure ©Anna Dajana

 

 


Platon über Mann und Frau

 

"Platon zufolge waren Männer und Frauen zu Beginn der Schöpfung nicht, was sie heute sind; es gab nur ein Wesen - klein, ein Körper, ein Hals und ein Kopf mit zwei Gesichtern, von denen jedes in eine andere Richtung blickte. So, als wären zwei Geschöpfe mit dem Rücken aneinander geklebt, mit zwei verschiedenen Geschlechtern und mit vier Beinen und vier Armen.
Die Götter der alten Griechen aber waren eifersüchtig und erkannten, dass ein Geschöpf mit vier Armen mehr arbeiten konnte. Zu dem hielten die beiden Gesichter ständig Wache und daher konnte das Wesen nicht aus dem Hinterhalt angegriffen werden. Es verbrauchte weniger Energie, konnte mit vier Beinen länger laufen oder stehen. Und noch gefährlicher: Dieses Wesen war zweigeschlechtlich, es konnte sich also eigenständig fortpflanzen.

Da sagte Zeus, der oberste Gott im Olymp, "Ich habe einen Plan, um diesen Sterblichen die Kraft zu nehmen!".
Und mit einem Blitz spaltete er das Wesen in 2 Teile und schuf so Mann und Frau. Die Erdenbewohner verdoppelten sich dadurch auf einen Schlag, wurden aber gleichzeitig orientierungslos und schwach: nun mussten alle nach ihrem verlorenen anderen Teil suchen, ihn umarmen und in dieser Umarmung die alte Kraft wiedererlangen, die Fähigkeit zur Eintracht, die Zähigkeit, die es braucht, um lange Wege zurück zu legen und ermüdende Arbeit zu ertragen. Diese Umarmung, in der die beiden Körper wieder miteinander verschmelzen, nennen wir Sex."

 

Aus dem Buch 11 Minuten von Paolo Coelho

 

© Anna-Dajana Hein 2018


© Anna-Dajana Hein 2018


Eine Herzensentscheidung

 

Das Leben stellt uns täglich auf die Probe.
Jeden Tag können wir aufs Neue Entscheidungen treffen, durch diese wir unserem Leben oder auch den zwischenmenschlichen Beziehung eine neue Richtung geben.
In jeder Sekunde können wir uns für das Glück oder den Stress, den Kampf in uns entscheiden.

Wenn wir genauer hinschauen gibt es in allen Lebensbereichen Wiederholungen. Der selbe Typ Mensch der uns begegnet, die selben Schwierigkeiten, die selben Ängste oder auch Hoffnungen, die selben Verhaltensweisen die wir vielleicht in schwierigen Situationen an den Tag legen.
Das Universum schenkt uns so oft die selbe Lektion, bis wir sie verstanden haben, um so vielleicht eines Tages eine "richtige" Entscheidung zu treffen.
Eine Herzensentscheidung, die gesehen und gelebt werden möchte.
Der innere Stress schwindet und es findet sich einen Platz für das bedingungslose Glück in uns.

 

 

© Anna-Dajana Hein 2018


März 2018 - als Gastlehrerin in Greifswald bei Jana Erdmann

Liebe Grüße aus Greifswald!
Diese Woche unterrichte ich von Montag bis Mittwoch im wunderschönen Yogastudio von Jana Erdmann "BewusstSein & Leben" 💛💛💛

Aus diesem Grund entfällt diese Woche die Healing Touch Yogastunde.
Ab nächster Woche Dienstag läuft der Kurs wie gewohnt weiter

 

 

©Anna-Dajana Hein


HEILUNG DURCH BEWUSSTSEIN
 
Was ist damit gemeint?
 
Der überwiegende Teil der Menschen, ich bin davon nicht ausgeschlossen, lebt meist sehr unbewusst.
Wir leben in Mustern, Konzepten und Rollen.
Wir definieren uns über die Arbeit, den familiären Status, unseren Gewohnheiten, Dinge die wir mögen oder nicht mögen, Glaubenssätze, Visionen, unser Geschlecht, unser äußeres Erscheinungsbild usw...
 
Vieles davon wurde in unserer Kindheit geprägt durch die Erziehung und unser Umfeld.
Mit den Jahren formt sich dann der individuelle Charakter. Der Charakter wird geprägt von verschiedenen Denkstrukturen, wie z.B. "Ich bin eine Frau, stark und selbstbewusst, ledig und arbeite im Finanzwesen.".
Täglich sind wir gefangen in verschiedenen Rollen, z.B. als Arbeitnehmer / Arbeitgeber, Selbstständige, Eltern, Kinder, Partner, Käufer / Verkäufer, Freigeister, Lehrer, Gurus uvm..
Die Gesellschaft lebt uns vor, wie wir uns in der jeweiligen Rolle zu verhalten haben.
Ein kleines Beispiel dafür,.. beim Einkaufen an der Kasse. Kassierer und Käufer kennen sich nicht, wissen jedoch wie man sich zu verhalten hat, was erwartet wird und was "angebracht" ist.
 
Diese Rollen und Strukturen sind auch okay und oft notwendig, um sich unserer Gesellschaft anzupassen und darin wirken zu können. (Hier scheiden sich sicherlich die Geister - aber das ist ein anderes Thema ;-) )
Das "Problem" dabei ist jedoch, dass all dies überwiegend unbewusst abläuft. Unser gesamtes Leben ist geprägt von unbewusst antrainierten Handlungen und Rollenverhalten. Ist unser Handeln unbewusst, sind auch unsere Gedanken unbewusst, denn ein Gedanke geht dem Handeln voraus.
 
Wir sind also unbewusst in Handlung und Denken. Wir handeln ohne zu denken. Wir denken, ohne uns des Denkens bewusst zu sein.
Verloren in all den Rollen und Mustern sind wir im ewigen gedanklichen Selbstgespräch und bemerken es nicht einmal.
 
Wenn wir uns unserer Gedanken bewusst werden, durch verschiedene Achtsamkeitspraktiken, stellt jeder erschreckend fest, wie hart und urteilend wir nicht nur über andere denken, sondern auch über uns selbst.
Unbewusste Denkstrukturen sind meist sehr negativ ausgerichtet und geprägt von Begrenzungen... "...wir schaffen dies nicht, wir MÜSSEN das tun, jenes hat schon wieder nicht geklappt, das wird sich nie ändern...".
 
Wissenschaftlich ist nun schon lange klar, dass sich unsere Gedanken auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden auswirken.
Wenn wir also durch BEWUSSTWERDEN unserer Gedanken feststellen, dass wir nicht nett und wertschätzend mit uns selbst umgehen, ist es nicht verwunderlich, dass in der heutigen Zeit fast alle Menschen von Krankheiten befallen sind, egal ob physisch oder psychisch.
 
Um also zu Heilen, auf allen Ebenen, ist es elementar, uns unserer Gedanken BEWUSST zu werden und so auch BEWUSST zu Handeln - wodurch sich auch das Außen zum Positiven verändert, egal ob in Zwischenmenschlichen Beziehungen, Erfolg im Beruf oder auch dem Bewusstwerden von Möglichkeiten, neue Ziele die entdeckt und gelebt werden möchten. Denke in Möglichkeiten - nicht in Begrenzungen!
 
Wenn wir uns unserer Gedankenstrukturen bewusst sind, sind wir in der Lage, die alten Muster zu durchbrechen und lernen uns selbst gegenüber wertschätzend zu sein.
Wir können heilen.
Wir sind heil.
WIR SIND.
©Anna-Dajana Hein 2018
 

Februar 2018 - die neuen Visitenkarten sind da!!!

©Anna-Dajana Hein
©Anna-Dajana Hein

Februar 2018 - Einweihung Yogaraum in Baabe - yogamar

Gemeinsam mit Bea & Frithjof von YOGAmar, haben wir den frisch renovierten Yogaraum in Baabe eingeweiht und heißen unsere Gäste Willkommen!

 

©Anna-Dajana Hein


Januar 2018 - Rügen / Sellin

Mein Ankommen auf der Insel.

Ein Traum wird wahr.

 

©Anna-Dajana Hein


November 2017 - Rügen

5 Tage Rügen...

Neue Wege nehmen Form an.

 

©Anna-Dajana Hein


Ein neuer Morgen

 

Es ist Samstag Morgen, halb zehn.

 

Gina, meine alte Katzendame liegt schnurrend auf meiner Brust.

Mia, die jüngere Katze liegt erwartungsvoll neben mir und starrt mich an.

 

Ein ganz gewöhnlicher Morgen.

Und doch fühlt er sich sonderbar an.

 

Die Nacht und der Schlaf ist in unserem Alltag integriert, es ist ein vollkommen gewöhnlicher Ablauf.

Wir legen uns abends hin, schließen die Augen und sind für ca. 7 Stunden, jede Nacht, vollkommen weggetreten.

Am Morgen wachen wir auf, die Energiereserven des Körpers sind wieder aufgefüllt, der Akku ist geladen für den kommenden Tag.

 

Auch wenn der Körper in einem „Reset-Zustand“ liegt, so ist der Geist in der Nacht aktiv.

In der Nacht ist unser Bewusstsein vollkommen frei!

 

Wir können die Welt bereisen, ja, sogar verschiedene Galaxien erforschen. Wir treffen fremde, bekannte und verstorbene Menschen, erleben die verrücktesten Geschichten.

 

An viele Geschichten können wir uns am nächsten Morgen, sogar viele Jahre später, erinnern. Manche Erlebnisse bleiben auf ewig verborgen.

 

Obwohl der Schlaf ein tägliches Ritual ist, etwas vollkommen Normales, wird mir am heutigen Morgen bewusst, wie sonderbar er doch ist.

 

Ich schlafe sehr gern. Während dem Schlaf herrscht eine mystische Stille, eine Ruhe, die im Alltag oft zu kurz kommt.

 

Irgendwie muss ich gerade an den Film „Avatar - Aufbruch nach Pandorra“ denken. In diesem Film haben einige auserwählte Menschen einen Avatar, sprich einen Körper, aus einer anderen Welt, in diesen sie mittels einer modernen Technik schlüpfen können. Während sie in diesem Avatar aktiv sind, ist ihr eigentlicher, menschliche Körper, in eine Art Schlafzustand versetzt. Wenn sie sich mit ihrem Avatar jedoch schlafen legen, switcht das Bewusstsein wieder in den menschlichen Körper.

 

Es ist ein aufregendes Gefühl, zu wissen, dass wir während dem Schlaf, in einer anderen Ebene umher wandeln, auf Entdeckungsreise gehen.

 

Der Schlaf und auch unsere Träume sind wohl der Beweis dafür, dass es „mehr“ gibt, als nur die physische Welt, die wir mit unseren Augen wahrnehmen können.

 

Während wir träumen, sind wir der festen Überzeugung, dass dies gerade die Realität ist.

Wenn wir aus dem Traum erwachen, wird uns bewusst, dass es nur ein Traum war.

Doch woher wissen wir, was Traum oder Realität ist? Wer sagt oder bestimmt, dass nicht vielleicht sogar unser Leben ein Traum; und der Traum real ist?

Oder sind vielleicht sogar beide Ebenen real? Beides nur ein Traum?

 

Oft frage ich mich, ob das Sterben sich anfühlen mag, wie das morgendliche Erwachen.

Vielleicht, wenn unsere Todesstunde geschlagen hat, öffnen wir in einer neuen Welt unsere Augen und uns wird bewusst, ach, war das ein langer Traum...

 

Arthur Schopenhauer, ein wundervoller, wenn auch ein leicht düsterer Philosoph, schrieb einmal:

 

Jeder Tag ist ein kleines Leben – jedes Erwachen und Aufstehen eine kleine Geburt, jeder frische Morgen eine kleine Jugend, und jedes Zubettgehen und Einschlafen ein kleiner Tod.“

 

Dies ist eines meiner Lieblingszitate von A. Schopenhauer. Denn diese Zeilen machen mir immer wieder den göttlichen Atem bewusst.

Der ewige Kreislauf des Lebens.

 

Wir atmen ein, wir atmen aus.

Die Sonne geht auf und sie geht unter.

Wir erwachen und wir schlafen.

Jedes Leben wird geboren und wird sterben.

 

Selbst das Universum entstand durch einen Urknall, dehnt sich aus, und wird sich auch wieder zusammen ziehen, zurück in das scheinbare Nichts.

 

Es ist ein Kommen und ein Gehen.

 

Nichts geht verloren.

 

©Anna-Dajana Hein 2017

 


Oktober 2017 - Rügen


Hallo Herz

Draußen ist alles weiß und glitzert in vielen verschiedenen Farben.
Es ist bitterkalt, doch die Sonne lacht, am Himmel sowie im Herzen.

Es ist früh am Morgen und ich sitze in der überfüllten Bahn.
Ich erfreue mich über einen Sitzplatz am Fenster, um das morgendliche Schauspiel beobachten zu können. Die meisten Gesichter sind sehr ernst;

die Blicke sind auf das Smartphone oder das neueste Tablet gerichtet.
Die Menschen heutzutage sind so sehr in dieser virtuellen Welt, in ihrem Alltagswahn verstrickt, dass sie den Blick nach draußen ins Leben verpassen.
Die Schönheit des Winters zieht unbemerkt an ihnen vorbei.

„Hallo Herz“ - steht auf einem Schaufenster,

an dem ich gerade vorbei gefahren bin.
In einer solch bunten und verrückten Stadt wie Berlin, findet das Auge überall, versteckt an jeder Ecke, kleine Herzensbotschaften.
Sie bringen mich zurück in diesen Moment, ins JETZT, der einzige Moment,

der tatsächlich existent ist.
Ich atme tief in den Bauch ein und aus.
Ein sanftes Lächeln im Gesicht.

 

Hallo Herz!
Schön, dass es dich gibt

 

©Anna-Dajana Hein 2017


Einer dieser Tage

...eine tiefe Sehnsucht macht sich breit. Ich spüre eine Art von Trauer, Melancholie.
Sie zieht sich durch jede Zelle in meinem Körper hindurch.
Ich suche im Außen nach der Ursache.
Die Sonne strahlt, der Schnee glitzert, Herzensmusik im Ohr.
Ich sehne mich nach Liebe, nach der Liebe eines anderen Menschen. Ich sehne mich nach einem zu Hause, nach Sicherheit.


Ich sehe mich um,... alles okay.
Doch die Schwere bleibt.


Ich setze mich hin, schließe die Augen.
Atme einige Male tief in den Bauch ein und aus.
Mein Atem wird ruhiger, ich lasse los.
Sanfte Farben tanzen vor meinem inneren Auge.
Mein Körper ist kaum noch spürbar - scheint surreal.
Und plötzlich ist sie da - die Stille.
Alles was bleibt, bin ICH - mein Selbst.
Die tiefe Sehnsucht, die Trauer, die immerwährende Melancholie haben mich wieder mal an den Ort gebracht, der von allem unberührt bleibt.
Hier lebt die Essenz von allem - Glaube, Liebe, Hoffnung.


Ich bin angekommen.
In meinem Herzen.

 

©Anna-Dajana Hein 2016

 


 

Wenn Dich die Liebe ruft

"Wenn Dich die Liebe ruft

 so folge ihr,

 auch wenn ihre Wege schwer und steil sind.

 

 Und wenn ihre Flügel dich umfassen,

 gib ihr nach,

 auch wenn das Schwert in ihrem Gefieder versteckt

 dich verwunden kann.

 

 Und wenn sie zu Dir spricht,

 glaube ihr,

 auch wenn ihre Stimme deine Träume zerstört,

 wie der Nordwind den Garten verwüstet.

 

 So wie die Liebe dich krönt,

 so kann sie dich auch kreuzigen.

 

 So wie sie Dein Wachstum begünstigt,

 so ist sie auch für Dein Beschneiden.

 

 So wie die Liebe empor steigt in Deine Höhe,

 und Deine zartesten Äste liebkost,

so wird sie hinab steigen in Deine Wurzeln

 und sie erschüttern,

 während sie die Erde festhalten."

 

-unbekannt-

 


 

Das Streben nach Glück

Wenn wir dieses Glück in unserem jetzigen Leben scheinbar noch nicht erfahren durften, dennoch wissen, dass es existiert, ist eines ganz klar!

Wir haben den Ursprung unseres Seins, die Wurzel, die Essenz des Lebens vergessen, doch im Inneren von uns schläft die Erinnerung.

 

Wir haben vergessen woher wir kommen und alles was uns daran hindert unser Selbst, den Ursprung zu erkennen, uns zu erinnern, ist die Angst vor dem Tod.

 

In vielen heiligen Schriften, u.a. der Bhagavad Gita steht geschrieben, dass die Angst vor dem Tod der Ursprung jeden Übels, jeder daraus entstehenden Angst, jeder Begrenzung sei.

 

Wenn wir also die Angst vor dem Tode überwinden, wird uns eine unbeschreibliche Freiheit zuteil, die jegliche Grenzen des Vergessens sprengen wird und diese Lücke, diese Leere und Unwissenheit in all unser Leben füllen wird - erfüllen mit dem langersehnten Glück!

 

Plötzlich scheint uns all die Suche und Anstrengung so surreal, als erwachten wir aus einem Traum. Denn eines ist gewiss...

 

Das Glück war, ist und wird immer da sein!

 

Wer suchet, der findet.

Doch richte die Suche in das Innere Deines Seins.

So wirst du fündig.

 

©Anna-Dajana Hein 2016